Rebhuhn (Perdix perdix)

Steckbrief Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist ein bodenbrütender Feldvogel der kleinparzellierten Agrarlandschaft. Hauptgefahren sind intensive Landwirtschaft, häufiges Mähen und Insektenmangel.

Artenschutz
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Rebhuhn (Perdix perdix)

Artsteckbrief und Lebensweise

  • Lebensraum: Als ehemaliger Steppenvogel bevorzugt das Rebhuhn eine kleinparzellierte Feldflur mit unterschiedlichen Anbauprodukten, die von Altgrasstreifen, Staudenfluren, Hecken und Feldrainen durchzogen ist.
  • Brutbiologie: Das Rebhuhn ist ein Bodenbrüter. Das Weibchen legt ab Ende April zwischen 10 und 20 Eier in eine flache Mulde, die etwa 25 Tage lang bebrütet werden.
  • Nahrung: Während adulte Tiere Standvögel sind und sich von Sämereien sowie Pflanzenteilen ernähren, sind Küken in den ersten Lebenswochen zwingend auf Insektenbiomasse angewiesen.
  • Gefährdung: In Baden-Württemberg gilt die Art als „vom Aussterben bedroht“ (Verlust von über 95 % des Bestandes). Hauptursachen sind der Verlust von Lebensräumen durch intensive Landwirtschaft, Gelegeverluste durch häufige Mahd und der Mangel an Insektennahrung.

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