Über uns

Das sind wir. Vier ambitionierte und innovative Köpfe, die den Kompensationsmarkt transparenter gestalten und digitalisieren werden. Max und Julius sind Wirtschaftsingenieure und familiär tief in der Landwirtschaft verwurzelt. Trutz hat Management studiert und viele Jahre für einen ostwestfälischen Konzern gearbeitet. Johann ist moderner Landwirt und Unternehmer aus Bielefeld. Unser Ziel ist es die Nutzung von Fläche zu digitalisieren und revolutionieren.

Ökologisch sinnvolle Kompensation

Oft werden vom Eingriffsverursacher Flächen für Kompensationsmaßnahmen wahllos gekauft, Ausgleichsmaßnahmen an ökologisch sinnlosen Standorten umgesetzt und anschließend vernachlässigt. Eine Kontrolle von Kompensationsflächen in Bayern hat ergeben, dass 25% gar nicht erst existierten und 50% Mängel in der Umsetzung aufwiesen.
Zusätzlich entsteht durch die zunehmende Versiegelung von Flächen und dem damit verbundenen Ausgleich ein großer Druck auf produktive Flächen. Indem wir viele Flächeneigentümer mit diesem Markt vertraut machen, können Kompensationsmaßnahmen zunehmend auf Grenzertragsstandorten und an ökologisch sinnvollen Standorten umgesetzt werden.

Sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Forstwirtschaft können solche Maßnahmen sinnvoll in die Produktion integriert werden. Hecken beispielweise sind ökologisch sehr wertvoll und schützen landwirtschaftliche Nutzflächen vor Erosion. Ein nachhaltig aufgeforsteter Mischwald wiederrum kann vielen bedrohten Arten langfristig Lebensraum bieten, mehr CO2 speichern und trotzdem wirtschaftlich genutzt werden.

grünes Blätterdach im Laubwald aus Bodenperspektive

Wohin die Reise geht

Um Ausgleichsmaßnahmen noch sinnvoller zu gestalten, entwickeln wir ein Flächentool, welches bestehende Biotope berücksichtigt, indem es eine Biotopvernetzung anstrebt und die hochwertigsten Standorte für Kompensationsflächen ermittelt. Außerdem werden wir den komplexen Kompensationsprozess noch transparenter und unkomplizierter gestalten, um wichtige Bauvorhaben zu beschleunigen, ohne dass dabei die Natur kürzer tritt – im Gegenteil.

Durch Transparenz, Aufklärung und Kommunikation können Flächenbesitzer und Eingriffsverursacher gemeinsam Kompensationsmaßnahmen an sinnvollen Standorten umsetzen, mit der nötigen Pflege sichern und den Nutzen für die Natur erheblich steigern.